Forschung

Immer wieder erreichen uns Anfragen für Umfragen, an denen Beteiligung von insbesondere Erfahrenen benötigt wird. Dies möchten wir über diese Rubrik unterstützen. Ihr findet hier also immer wieder neue Umfragen – wir freuen uns, wenn ihr euch beteiligt.

Aktuelle Situation von Peers – Eine Umfrage bei ImpPeer 5

Unsere Studie ImpPeer 5 ist ein partizipatives Forschungsprojekt, das vom Innovationsfonds der Krankenkassen gefördert wird. Wir untersuchen die Implementierung von Peer-/ Genesungsbegleitung im krankenkassenfinanzierten psychiatrischen Bereich in Deutschland.

Die Mitarbeiter als interdisziplinäres Team mit und ohne psychische Krisenerfahrungen kommen von der Medizinischen Hochschule Brandenburg (MHB), dem Universitätsklinikum Eppendorf (UKE) und dem Verein EX-IN Deutschland e.V., bei dem Genesungsbegleiter:innen organisiert sind, die die EX-IN-Weiterbildung absolviert haben. Weitere Informationen zu ImpPeer 5 finden Sie unter www.imppeer.de.

Wir führen nun eine quantitative Online-Befragung durch, für die wir Sie herzlich um Ihre Unterstützung bitten.
Wir möchten die aktuelle Situation von Peer-/ Genesungsbegleitung in Deutschland evaluieren und herausfinden, wie die bestehenden Angebote sinnvoll weiterentwickelt werden können.
Ihre Expertise und Erfahrungen im psychiatrischen System, gegebenenfalls Ihre Erfahrungen mit Peer-/Genesungsbegleitung sowie Ihre Wünsche an das Unterstützungssystem sind uns sehr wichtig. Wir würden uns freuen, wenn Sie an unserer Umfrage teilnehmen könnten. Den entsprechenden Link finden Sie hier: 

Link für Peers-/Genesungsbegleiter:innen

Link für Nutzer:innen

Außerdem wären wir Ihnen sehr dankbar, wenn Sie unsere Mail in Ihrem Netzwerk weiterleiten könnten, damit wir möglichst viele Peer-/Genesungsbegleiter:innen und Nutzer:innen erreichen.

Vielen Dank und freundliche Grüße,

Lena Nugent, Imke Heuer und Candelaria Mahlke vom ImpPeer5-Team

Flyer zur Studie (Bild anklicken)

BEENDET – Umfrage zur beruflichen Situation von Peers

​​Die Studie ist beendet, die Ergebnisse erfahren Sie später hier.

Darum ging es:
Was sind eigentlich gute, hilfreiche Arbeitsbedingungen in der Peer-Arbeit? Welche Arbeitsbedingungen sind hinderlich? Und wie gehen in der Peer-Arbeit Beschäftigte, wie z.B. EX-IN Genesungsbegleiter*innen damit um? Bisher gibt es zu diesen spannenden Fragen kaum Antworten, vor allem nicht aus Sicht der Genesungsbegleiter*innen. Deshalb soll genau auf diese Fragen mithilfe einer Studie eingegangen werden.

Hauptziel der Studie ist, Hinweise zu finden, wie die Arbeitssituation der Beschäftigten in Peer-Arbeit verbessert werden kann.

Die Studie wurde von Jelena Hoghe durchgeführt. Sie ist Doktorandin an der Uni Bamberg und TH Nürnberg. Fragen oder Anregungen können Sie direkt an sie richten.
E-Mail-iconjelena.hoghe@stud.uni-bamberg.de

Beste Grüße vom Forschungsteam,
Jelena Hoghe, Prof. Dr. Astrid Schütz, Prof. Dr. Christoph Walther und Prof. Dr. Ruth Limmer

Mögliche Folgen des Einbezugs von Erfahrungsexpert*innen auf Stigmatisierung

Wir freuen uns nun die Bachelorarbeit von Herr Noel Geerligs verlinken zu können.
„Die Stigmatisierung psychischer Störungen stellt auch im 21. Jahrhundert noch ein Problem dar. Immer öfter finden sich Forderungen, Erfahrungsexpert*innen zur Entstigmatisierung einzubeziehen. In der Bachelorarbeit von Noel Geerligs wurden daher mögliche Folgen des Einbezugs von Erfahrungsexpert*innen auf Stigmatisierung, sowohl durch formelle Antistigma-Programme als auch außerhalb dieser, untersucht.
Zum kostenlosen Download der Arbeit geht es hier
https://serwiss.bib.hs-hannover.de/frontdoor/index/index/searchtype/latest/docId/1977/start/0/rows/10

Online-Befragung zur Versorgungssituation in psychiatrischen, psychosomatischen und psychotherapeutischen Bereichen während der COVID-19-Pandemie

https://www.soscisurvey.de/PsyVersorgungCorona/

Liebe Interessentin, lieber Interessent,

liebe Kolleg:innen, liebe Peers, liebe Patient:innen und Klient:innen!

In unserer aktuellen deutschlandweiten online-Befragung interessieren wir uns für Ihre Erfahrungen während der COVID-19-Pandemie als Patient*in oder Klient*in von psychiatrischen oder psychotherapeutischen Behandlungsangeboten. Dabei geht es uns darum, ein Bild davon zu bekommen, wie Sie etwaige Behandlungen unter Corona-Bedingungen erlebt haben und erleben, sowie einen Eindruck zu erlangen von Ihrem Befinden während der zurückliegenden und aktuellen Corona-Zeit und Ihren Einschätzungen und Meinungen zu Corona. Ziel ist es zu verstehen, inwieweit Menschen mit psychischen Krisen auch zu gesellschaftlichen Krisenzeiten gut versorgt werden können und wo es Verbesserungsbedarf gibt.

Ein weiteres wesentliches Interesse von uns ist, zu erfragen, in welchem Umfang Patient*innen und Klient*innen bisher Angebote zur Peer-Beratung bzw. Genesungsbegleitung nutzen konnten und wie sie die Bedeutsamkeit dieser Angebote einschätzen. Peers/Genesungsbegleiter*innen, die den Fragebogen ausfüllen, werden zusätzlich gebeten, einige Fragen zu ihrer Arbeit als Peer zu beantworten.

Die Beantwortung unseres Fragebogens dauert etwa eine Viertelstunde und kann am PC oder am Handy erfolgen. Als Dank für Ihre Teilnahme verlosen wir unter allen Teilnehmenden drei 30-EURO-Gutscheine.

Wir würden uns sehr über Ihre Teilnahme und/oder die Weiterleitung dieser Mail freuen!

Behandler:innen, Multiplikator:innen und andere Interessierte können den Fragebogen vorab unkompliziert sichten.

Vielen Dank und alles Gute!
Dipl.-Psych. Christina Botros, Dr. Candelaria Mahlke und Prof. Thomas Bock
PS: Link bitte gerne weiterleiten

Anonyme Online Studie – Medikamenteneinnahme bei Psychose – Universität Konstanz

https://psychkonstanz.qualtrics.com/jfe/form/SV_37VdwbxJiMna9YW 

Sehr geehrte Damen und Herren,

wir bitten Sie an unserer anonymen Online-Studie teilzunehmen (bis 31.08.21).

Wir sind Psycholog*innen und Studierende an der Universität Konstanz, Lehrstuhl Klinische Psychologie (https://www.psychologie.uni-konstanz.de/mier/), und werden in keiner Weise von der Pharmaindustrie beeinflusst oder gesponsort.

Das Ziel unserer Studie ist es, einen Fragebogen zu entwickeln, mit dem Psychiatrie-Erfahrene ihre subjektiv empfundenen Risiken bzgl. Neuroleptika / Antipsychotika beschreiben können. 

Wir untersuchen, welche Risiken die betroffenen Menschen mit der Einnahme (z.B. Nebenwirkungen) und mit dem Absetzen (z.B. erneute Krankheitsphase) verbinden. Die Studie richtet sich an Menschen, bei denen eine Psychose (z.B. Schizophrenie, schizoaffektive Erkrankung, bipolare Erkrankung etc.) festgestellt wurde und denen Neuroleptika / Antipsychotika verschrieben bzw. empfohlen wurden (egal ob man diese tatsächlich einnimmt).

Sie können durch Ihre Teilnahme helfen, dass ein Instrument für die zukünftige Forschung geschaffen wird, das die Sichtweise von Betroffenen in den Mittelpunkt stellt.

Wenn Sie an dieser Studie teilnehmen wollen, klicken Sie auf den untenstehenden anonymisierten Link. Damit gelangen Sie zu einem anonymen Online-Fragebogen mit der Befragungssoftware Qualtrics. Anonym heißt, wir erfassen keinerlei Daten, die eine Identifizierung ihrer Person ermöglichen würden (auch nicht IP-Adresse oder Standortdaten). 

Sie können die Befragung jederzeit abbrechen und einfach ihre bis dahin gegebenen Antworten löschen.

Die Bearbeitung dauert etwa 30-45min. 

https://psychkonstanz.qualtrics.com/jfe/form/SV_37VdwbxJiMna9YW 

Bei Fragen können Sie sich jederzeit an Dr. Michael Odenwald wenden (michael.odenwald@uni-konstanz.de).

Vielen Dank für Ihr Interesse.

Dr. Michael Odenwald, Prof. Dr. Daniela Mier, Maja Weitbrecht, Katharina Volkland, Carolin Gegenfurtner 

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Dr. Michael Odenwald, Dipl. Psych.
Universität Konstanz
Klinische Psychologie

E-Mail-iconmichael.odenwald@uni-konstanz.de