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Hier finden Sie Artikel u.ä., bei denen Vorstands – oder Vereinsmitglieder beteiligt waren, so wie Buch – und Filmempfehlungen rund um EX-IN.
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Sozialpsychiatrische Information 2020-Q4 – “Trialog im Netz”


In diesem Artikel wird von Christel Baatz-Kolbe, Wolfgang Pohlmann und Christoph Walther gemeinsam die Plattform unserer Kooperation TriN beschrieben und die ersten Erfahrungen analysiert.
Erschienen ist dieser in der Zeitschrift “Sozialpsychiatrische Information”.

Eine Leseprobe für Sie.
Zum ganzen Artikel geht es hier…


DGPPN Dossier 2020 – “Trialogische Perspektiven”

Das Dossier
Fakten und Hintergründe
45 Milliarden Euro direkte Gesundheitskosten und 15 Prozent aller Arbeitsunfähigkeitstage pro Jahr, jeder vierte Erwachsene in Deutschland ist betroffen. Der gemeinsame Nenner: All diese Zahlen beschreiben die aktuelle Lage zum Thema psychische Erkrankungen in Deutschland.

Das Dossier als pdf


S3 – Leitlinien

Viele Einrichtungen richten sich nach diesen Leitlinien. Umso mehr freut es uns, dass sich Empfehlung Nr. 9 auf Erfahrungsexperten bezieht.
Hier können Sie die S3-Leitlinien nachlesen


Ein Kurzfilm über EX-IN Genesungsbegleitung

Im Rahmen des Projektes TriN entstand dieser Kurzfilm.




Mit Peers arbeiten

Jörg Utschakowski
Mit Peers arbeiten
Leifaden für die Beschäftigung von Experten aus Erfahrung
Erschienen 2015
Psychiatrie-Verlag
ISBN 978-3-88414-625-5
88 Seiten
Preis 20 €

Die institutionelle Verankerung von EX-IN Genesungsbegleitern (vom engl. “Experience Involvement”), ihre Einstellung in psychiatrischen Einrichtungen und die erfolgreiche und gewinnbringende Einbindung der Peers in die professionellen Teams ist trotz vieler Pilotprojekte immer noch kein Routineprozess.
Für Führungskräfte und Mitarbeitende, die das Wissen der “Experten aus Erfahrung” nutzen möchten, stellt dieses Handbuch erstmalig konkrete Arbeitshilfen zusammen: Klärung von Rahmenbedingungen, Erstellung von Aufgaben- und Arbeitsprofilen, Erarbeitung eines Integrationsplans,
Aspekte aus dem Changemanagement, Praktische Informationen und Beispiele, sowie nützliche Links.
Dieser hochaktuelle Handwerkskoffer trägt in einzigartiger Weise zu einer besseren Bedarfs- und Nutzungsorientierung im psychiatrischen Dienstleistungssystem bei.


EX-IN Kulturlandschaften

Bettina Jahnke
EX-IN Kulturlandschaften
Erschienen 2014
Paranus Verlag
ISBN 978-3-940636-31-7
200 Seiten
Preis 19,95 €

In zwölf Interviews eruiert Bettina Jahnke mit ihren Gesprächspartnern,
ob, wo und wie ihre EX-IN Fachkollegen neue Aufgaben finden konnten und was sie als Genesungsbegleiter bzw. Inklusionsbeauftragte in Zukunft bewegen können.
Ihre Fragen zur aktuellen Bestandsaufnahme der EX-IN Bewegung lauten dabei:
Was motiviert Sie, die EX-IN Idee zu unterstützen? Wie können weitere Wege für EX-IN Fachkräfte geebnet werden? Brauchen wir ein neues Berufsbild des EX-IN Genesungsbegleiters? Welche neuen Spannungsfelder tun sich mit EX-IN auf? Was können EX-IN’ler zur Verwirklichung von Inklusion beitragen?


Vom Erfahrenen zum Experten

Experten aus Erfahrung

Jörg Utschakowski, Gyöngyvér Sielaff, Thomas Bock, Andréa Winter (Hg.)
Experten aus Erfahrung
Peerarbeit in der Psychiatrie
1. Auflage 2015
ISBN 978-3-88414-582-1
296 Seiten,
30.00 € (Gebundene Ausgabe)

Alte Ausgabe 2009

Peer-Begleiter sind Personen, die selbst schon psychische Erkrankungen erfahren haben und nun im klinischen Kontext Neu- oder Wiedererkrankte auf ihrem Weg durch das Hilfeprogramm und mit all ihren Nöten begleiten. Klar ist: der Einsatz von Peers verändert die psychiatrische Versorgung.
Für Patienten werden Peer-Begleiter zu Identifikationspersonen mit einem Blick für Stärken, für die Betreuungsteams sind sie ein Beispiel im Umgang mit Rückschlägen und Resignation. Während sie anderen Betroffenen Selbstbestimmung und Eigeninitiative vorleben, finden sie in der Aus- und Weiterbildungen für Recovery-orientierte Teams immer öfter ihren Platz als Lehrende und Mitarbeitende.
Ganz konkret und anhand von erfolgreichen Beispielen aus verschiedenen Settings beschreibt das Buch, wie Peers in der stationären und ambulanten Arbeit eingesetzt und zum Joker im Trialog zwischen Betroffenen, Angehörigen und Professionellen werden können.
In den Beiträgen werden u.a. folgende Themen behandelt:

– Ausbildung der EX-IN-Begleiter
– Erfahrungen mit Peer-Arbeit im stationären und ambulanten Bereich
– Besondere Settings und trialogische Krisenintervention
– Peers in Forschung und Fortbildung
– Implementierung der EX-IN-Mitarbeiter und Perspektiven


Andreas Knuf
Empowerment und Recovery
Erscheinungsdatum 2016 (5.erweiterte Auflage)
Psychiatrie Verlag
ISBN 978-3-88414-644-6
160 Seiten

18 €

Die Konzepte von Empowerment und Recovery sind in der psychiatrischen Arbeit inzwischen fest verankert. Das Ziel, die Selbstständigkeit und Selbstbestimmungsfähigkeit der Klient*innen zu unterstützen, steht hinter jedem Hilfeplan. Wie können Fachpersonen Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen authentisch Hoffnung auf Genesung vermitteln und zu eigenen Entscheidungen motivieren? Die Umsetzung der Konzepte »Empowerment« und »Recovery« ist dabei als Prozess zu verstehen. Andreas Knuf zeigt anhand zahlreicher Beispiele aus der Praxis, wie beide Konzepte in der psychiatrischen Arbeit umgesetzt werden können – auch bei Klient*innen, die zunächst einmal keinen oder kaum einen Wunsch nach Selbstbestimmung zeigen.

Bei der Bewältigung dieser Aufgabe hilft diese kompakte und übersichtliche Einführung mit Fallbeispielen, Übungen und Merksätzen als aktualisierte Neuausgabe.


Vom ICH-Wissen zum WIR-Wissen

Bettina Jahnke
Vom ICH-Wissen zum WIR-Wissen
Erscheinungsdatum 2012
Paranus Verlag
ISBN 978-3-94063-622-5
216 Seiten,
Vergriffen (Daher 62€)

Seit 2008 werden in Deutschland EX-IN Genesungsbegleiter zertifiziert – alles Menschen, deren größter Schatz ihre besondere Lebenserfahrung ist. Die EX-IN Absolventen sind Experten aus Erfahrung, deren eigene Diagnose zugleich auf ihr Spezialgebiet verweist.
Um dorthin zu gelangen bedarf es im Vorfeld allerdings einiger grundlegender persönlicher Klärungsschritte. Die angehenden EX-IN Genesungsbegleiter reflektieren zunächst ihre eigenen Wendepunkte und Bewältigungsstrategien im Umgang mit ihrer psychischen Erkrankung. Im intensiven Austausch in der Gruppe erweitern sie ihren individuellen Erfahrungshorizont. Im nächsten Schritt lösen sie sich mehr und mehr aus ihrer Betroffenenrolle und proben den Perspektivwechsel, um am Ende ihrer Qualifizierung als EX-IN Genesungsbegleiter anderen Menschen in Krisen beizustehen. Ein Novum in der Psychiatrie!
EX-IN ist keine Wissenschaft aus dem Lehrbuch, sondern eine kreative und dynamische „Erfahrungswissenschaft“. Denn EX-IN’ler sind Menschen, die Fachbegriffe wie Inklusion, Empowerment, Recovery, Salutogenese, Vulnerabilität, Compliance, Trialog, Resilienz etc. mit Leben füllen.
Erstmals macht dieses Buch all das – in spannenden Interviews – nachvollziehbar.


Selbstbefähigung fördern

Andreas Knuf / Ulrich Seibert
Selbstbefähigung fördern
Empowerment und psychiatrische Arbeit
326 Seiten
ISBN 10: 3-88414- 413-8.
Bonn, Psychiatrieverlag
5., überarbeitete Auflage 2007
22.90 €

Mit zusätzlichen Beiträgen von Volkmar Aderhold, Judi Chamberlin, Rosa Geislinger, Helmut Maimer, Peri Terzioglu, Jörg Utschakowski, Gottfried Wörishofer, Manfred Zaumseil.
Immer mehr psychiatrisch Tätige suchen nach neuen Möglichkeiten psychisch kranke Menschen noch besser zu unterstützen. “Empowerment” heißt das Stichwort. Die Kranken sollen psychisch und sozial so gestärkt werden, dass sie ihre Gesundung und ihr weiteres Leben in die eigenen Hände nehmen können, so weit das geht. Andreas Knuf und Ulrich Seibert zeigen gemeinsam mit einigen anderen Autoren, was es heißt, “empowernd” zu arbeiten. Das Buch öffnet zum einen ohne Denk-Tabus die gegenwärtige Auseinandersetzung um ein neues Selbstverständnis psychiatrischer Tätigkeit, zum anderen liefert es auf eine erfrischende Art eine beinahe unerschöpfliche Fülle von konkreten Möglichkeiten im Arbeitsalltag.


20 Jahre Trialog – Das Hamburger Psychoseseminar und seine Folgen
Ein Film von Alexandra Pohlmeier
52 min.

Der Film eröffnet mit einem Dialog zwischen Thomas Bock und Dorothea Buck, den beiden charismatischen „talking heads“ der Trialogbewegung. Mit einigen Dialogschlaufen klären die beiden schließlich und endlich, wie es zu den ersten Psychoseseminaren kam. Dann folgt die Kamera Thomas Bock bei der einführenden Moderation eines neuen Seminars.
Der Film lässt immer wieder einige Protagonisten des Trialogs zu Wort kommen. So entstehen allmählich Porträts von sehr beeindruckenden Menschen.
Dies ist kein Film für Anfänger; wer sich allerdings bereits mit psychischen Störungen befasst hat, und nach Anregungen für die trialogische Arbeit in der Region sucht, der wird bestens bedient.